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Interview

„Irreversible Elektroporation des Prostatakarzinoms“

Von AngioDynamics Inc. · 2014

Die Irreversible Elektroporation (IRE) ist eine neuartige minimal-invasive Therapie, bei der Tumorzellen gezielt zerstört werden. Dr. Federico Collettini (im Bild links)und Prof. Dr. Bernhard Gebauer (rechts), aus der Klinik für Radiologie der Charité in Berlin, stellen die IRE vor, eine vielversprechende Therapie zur Behandlung des lokalisierten Prostatakarzinoms.

Wie funktioniert die IRE?

Mittels dünner Nadeln, die unter Bildsteuerung durch die Haut eingeführt werden, werden starke, örtlich begrenzte elektrische Felder im Tumorgewebe generiert, die winzige Öffnungen in den Zellwänden verursachen und dadurch den Tumor abtöten.

Welche Vorteile bietet die IRE gegenüber anderen Therapien?

Der große Vorteil der IRE ist, dass bei dieser Technik nicht-zelluläre Gewebebestandteile geschont werden. Harnröhre und Nerven bestehen außer Zellen auch aus einer stabilen Gewebematrix, die eine Regenerierung der Zellen nach der IRE ermöglicht. Somit werden diese wichtigen Strukturen bei der IRE weitgehend geschont wodurch Erektion und Kontinenz meist erhalten bleiben.

An welche Patienten richtet sich die IRE?

Die IRE richtet sich vor allem an Patienten mit niedrigem Risiko, die meist nicht mittels radikaler Therapie behandelt werden, sondern überwiegend „aktiv überwacht“ werden. Die IRE positioniert sich zwischen der „aktiven Überwachung“ und der Operation oder Bestrahlung und stellt eine schonende Therapieoption dar.

Kontakt

AngioDynamics Inc.
Halenreie 42
22359 Hamburg
E-Mail: hamburg@angiodynamics.com
Web: www.angiodynamics.com

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