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Interview

„Therapie der krankhaften Penisverkrümmung“

Von UGRS Medical Ltd · 2014

Die Behandlung von Induratio penis plastica ist ein Schwerpunkt am Deutschen Zentrum für Urologie und Phalloplastische Chirurgie. Auf diesem Gebiet gilt der Urologe Dr. Konstantinos Konstantinidis europaweit als einer der führenden Experten.

Dr. Konstantinidis, wie sind Sie zu diesem Bekanntheitsgrad gekommen?

Ich habe mich bereits vor 25 Jahren – also zu einer Zeit in der Erkrankungen des Penisschafts noch hoch tabu waren – auf die operative Therapie spezialisiert.

Was hat sich in dieser Zeit verändert?

Die Erkenntnisse sind präziser geworden. Heute ist bekannt, dass die Verkrümmung zwar ein unangenehmes Symptom ist, aber die Auswirkung auf die Erektionsfähigkeit den entscheidenden Faktor darstellt. Und diese ist mitunter zeitnah irreversibel.

Was bedeutet das konkret?

Nun, einen krummen Penis kann man auch noch nach zehn Jahren wieder begradigen, die Dringlichkeit einer Operation ergibt sich aus der Tatsache, dass eine beeinträchtigte Funktion nach unserer umfangreichen Erfahrung nur innerhalb der ersten zwei Jahre mit gutem Erfolg korrigiert werden kann.

Was ist das Besondere an Ihrer Operationsmethode?

Wir entfernen aus dem eben genannten Grund den Erkrankungsherd. Beließe man ihn, würde er aus mechanischem Grund zu weiterem Wachstum neigen. Man wäre dann nach kurzer Zeit wieder genauso weit wie am Anfang.

Ist das aber nicht logisch?

Offenbar leider nicht. Je nach Land werden bei über 95 Prozent der Induratio-Patienten Rafftechniken nach Nesbit oder Essed-Schröder angewandt, die durch zusätzliche Verkürzung der gesunden Seite den Penis wieder begradigen, aber den Erkrankungsherd belassen.

Warum werden diese Techniken dennoch so häufig durchgeführt?

Wahrscheinlich weil sie weniger Personalaufwand, OP-Zeit und weniger Fachkenntnis erfordern. Anders kann ich es mir nicht erklären, denn auch die internationalen Leitlinien sprechen mittlerweile eine deutliche Sprache.

Eine Frage des Geldes im Gesundheitssystem also?

Zum Teil wohl ja. Wir jedenfalls müssen unsere umfangreiche Technik als vollprivate Leistung abrechnen, um kostendeckend arbeiten zu können.

Was halten Sie von reinen Inzisionstechniken, also der Verlängerung der durch die Induratio verkürzten Seite, allerdings ohne den Erkrankungsherd zu entfernen?

Ich sehe sie fachlich nicht ganz so positiv, denn auch hier wird der Erkrankungsherd belassen, mit den oben genannten möglichen Folgen. Zumindest entfällt bei dieser Technik aber die teils gravierende Penisverkürzung einer reinen Raffoperation.

Ist Ihre Operationstechnik risikoreicher, da komplexer?

Ja und nein.Es bedarf spezieller Sachkenntnis, persönlicher Eignung und umfangreicher Erfahrung, um diesen Eingriff risikoarm durchzuführen. Wenn Operateure daran scheitern, machen sie oft allein die Technik verantwortlich. Das ist für den Fortschritt der Urologie nicht sachdienlich und verhindert sinnvolle Therapien.

Kontakt

UGRS Medical Ltd
69 Great Hampton St
B18 6EW Birmingham
Web: www.deutsches-zentrum-urologie.com

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